Kleinstaat will Klimainvestoren als Bürger gewinnen, um die Welt zu verändern

AUCKLAND, Neuseeland, June 24, 2025 (GLOBE NEWSWIRE) — „Wir werden nicht abwarten, bis die Wellen unsere Häuser und Infrastruktur wegspülen“, erklärte der Staatschef der kleinsten Republik der Welt, kurz nachdem sein Land die COP29 als Startrampe für eines der weltweit innovativsten Projekte zur Klimaresilienz genutzt hatte.

„Während die Welt noch über Klimaschutzmaßnahmen debattiert, müssen wir entschlossene Schritte unternehmen, um die Zukunft unseres Landes zu sichern“, ergänzte David Adeang, Präsident von Nauru.

Als Mitglied des Climate Vulnerable Forum – einem Zusammenschluss von Entwicklungsländern, die besonders stark vom Klimawandel betroffen sind – ruft die Regierung von Nauru Investoren weltweit dazu auf, sich an einer mutigen Lösung zu beteiligen, die nicht nur für Nauru selbst, sondern für die gesamte Welt von Bedeutung ist.

Das Land startet angesichts der Klimakrise ein Projekt zur umfassenden Reform. Neben der Sicherung der Nahrungsmittel– und Wasserversorgung umfasst es auch die „Higher Ground Initiative“, mit der nahezu die gesamte Bevölkerung aus den Küstenregionen in höher gelegene Gebiete umgesiedelt werden soll.

Dieses Projekt ist gewaltig – manche würden es als kühn bezeichnen – und es ist kostenintensiv.

Doch der Mann, der für die Finanzierung eines Großteils der Initiative verantwortlich ist, setzt auf ein weltweit einzigartiges Staatsbürgerschaftsprogramm für Klimainvestoren und –unternehmer. Er berichtet von bereits großem internationalen Interesse von Menschen, die „Klimabürger“ werden wollen.

Der Neuseeländer Edward Clark bringt umfassende Erfahrung im internationalen Bankwesen, in der Bekämpfung von Finanzkriminalität und im Bereich Compliance mit. Aus diesem Grund wurde er von der Regierung Naurus zum CEO des Nauru Economic and Climate Resilience Citizenship Program ernannt.

Clark betonte, dass es – anders als bei manchen umstrittenen Programmen zur Erlangung der Staatsbürgerschaft durch Investitionen – bei dem streng regulierten Programm in Nauru darum geht, „das Narrativ für klimagefährdete Länder zu verändern“.

„Wir wollen Menschen, denen die Zukunft unseres Planeten am Herzen liegt, als Bürger gewinnen. Unser Ziel ist es, Nauru von einem passiven Empfänger von Klimahilfen zu einem Inkubator für Klimainnovationen zu transformieren.“

Damit meint Clark, dass Nauru als Modell dafür dienen kann, wie wirklich nachhaltige Gemeinschaften sowie die notwendige Infrastruktur dafür entwickelt werden können.

„Klimaunternehmer können gemeinsam mit Nauru neue Lösungen entwickeln“, sagte er.

„Ökopreneure profitieren von der notwendigen Anschubfinanzierung für neue Technologien und Ansätze, während Nauru als Testfeld für innovative und kosteneffiziente Lösungen dient.“

Clark zeigte sich begeistert über das große Interesse an dem noch jungen Staatsbürgerschaftsprogramm.

„Die Staatsbürgerschaftsanträge, die wir erhalten haben, stammen von Menschen aus der ganzen Welt, die in Klimaresilienz investieren und Teil eines größeren Ziels werden wollen“, sagte er.


GLOBENEWSWIRE (Distribution ID 9483571)

Tiny nation targets climate investors to become citizens and help it change the world

AUCKLAND, New Zealand, June 23, 2025 (GLOBE NEWSWIRE) — “We will not wait for the waves to wash away our homes and infrastructure”, was the declaration by the leader of the world’s smallest republic, just after the nation had used COP29 as a launchpad for the world’s most innovative climate resilience project.

“While the world debates climate action, we must take proactive steps to secure our nation’s future,” continued President of Nauru David Adeang.

A member of the Climate Vulnerable Forum made up of developing nations on the front line of climate change, Nauru’s government is challenging investors from across the world to be a part of a bold solution not just for the nation, but globally.

The country is embarking on a project that will reform their nation in the face of climate change, which as well as dealing with issues like food and water security, includes the “Higher Ground Initiative” – relocating almost their entire population from the coast to higher ground.

This project is huge. Some may call it audacious. And it’s expensive.

Yet the man leading the charge to raise a large portion of the funds through a unique citizenship program targeting climate investors and entrepreneurs says there is already significant interest from around the world from those wanting to become ‘climate citizens’.

New Zealander Edward Clark has an extensive background in international banking, financial crime and compliance, which is exactly why the Government of Nauru appointed him as CEO of the Nauru Economic and Climate Resilience Citizenship Program.

Mr Clark said unlike some citizenship by investment programs that have been the subject of controversy, the tightly managed Nauru program was about “flipping the narrative for climate vulnerable countries.”

“We want those who are passionate about the global future to become citizens because our goal is to transform Nauru from being a passive recipient of climate funding into an incubator for climate innovation.”

By that he means Nauru can become a model for how truly sustainable communities and their underlying infrastructure can be developed.

“Climate entrepreneurs can partner with Nauru to develop new solutions,” he said.

“Ecopreneurs can benefit from the necessary seed funding to develop new technologies and solutions, and Nauru will benefit from being a testing ground for new and cost–effective solutions.”

Mr Clark said while the citizenship program is new, he’s elated at the interest.

“The citizenship applications we have received are from those across the world who want to invest in climate resilience and be part of a higher purpose,” he said.


GLOBENEWSWIRE (Distribution ID 9482648)